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220 SALZBURGRING TEIL II

Gemäss dem englischen Wikipedia präsentiert sich der Salzburgring wie folgt: Eröffnung 1969, Länge von gut 4,2 km, durch die Lage in einem Tal mit einem eher einfachen Streckenlayout – einfach heisst da jedoch nicht, dass dieser Kurs einfach zu fahren ist.

Es gibt recht anspruchsvolle Schlüsselstellen. Kurven, denen eine lange Beschleunigungsstrecke folgt, sind immer besonders wichtig. Eine solche ist die Rechtskurve „Nockstein-Kehre“: danach geht es aufwärts, aufwärts, aufwärts mit Vollgas, auch wenn es keine Gerade ist – und das heisst, wenn nicht alles optimal passt, verliert dort auch der beste Fahrer Geschwindigkeit und Zeit.

Eine weitere Rechtskurve ist die schnelle „Fahrerlagerkurve“: Feingefühl, Geduld und eine Portion Mut sind gefragt, Zögern und Zaudern sind fehl am Platz. Eine der Stellen, welche die Männer von den Knaben trennt.

Schaue doch bitte auch das Video an. Schönes Wetter, beste Bedingungen – der Däne Kreis Nissen präsentiert diesen Rundkurs mit der Onboard-Kamera, eine Runde in einem klassischen Renntourenwagen.

Zu guter Letzt: es ist eine schöne Gegend, die dazu einlädt, einige Tage zu verweilen. Dazu ist Salzburg die Geburtsstadt des berühmten Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart – deshalb auch der bekannte Begriff Mozartstadt Salzburg. Weiter erwähnenswert sind die Festung und die Schlösser. Oder, ganz kurz: beinahe unbeschreiblich!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       https://salzburgring.com/

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219 SALZBURGRING TEIL I

Du hast nie eine zweite Chance für einen guten ersten Eindruck – das erste Treffen mit dem Salzburgring hatte The Castiron während eines Urlaubs; eine kurze Besichtigungstour, alles schön und gut. Die Rennstrecke im Grünen, ganz in der Nähe der Stadt Salzburg – dieser erste Eindruck war der Beginn einer lang anhaltenden Beziehung. Vom berüchtigten „Salzburger Schnürlregen“ hatte The Castiron noch nie etwas gehört.

So wusste The Castiron recht wenig, als er einige Zeit danach erstmals als Instruktor auf dieser Strecke war. Das Urteil nach einige Runden: abwechslungsreich, ziemlich schnell, verlangt sowohl Feingefühl als auch Mut und ist deshalb recht selektiv – das war nun der erste Eindruck im Auto.

Viele weitere Anlässe folgten diesem Fahrertraining, von nahezu perfekt bis hin zu Tagen mit ungeliebten Zwischenfällen und manchmal grenzwertigem Wetter; der erste Blick nach dem Aufstehen aus dem Fenster sagte in der Regel alles – es gab Tage, wo nicht einmal die Bäume des nahen Waldes zu sehen waren. Regen, manchmal sogar noch Nebel, auch im Sommer; und die Erfahrung sagte: das bleibt den ganzen Tag so – zurück ins Bett geht auch nicht, das wird ein langer harter Tag für den Instruktor.

Schaue doch bitte auch das Video an. Es ist nicht der erste Eindruck, es ist nur einer von vielen – die recht schnelle Rennstrecke und der berüchtigte „Salzburger Schnürlregen“; viel Vergnügen. Und: es gab auch viele Anlässe bei bestem Wetter!

Teil II wird Dir den Salzburgring etwas näher bringen.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/instruktor.html

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218 BEHALTE DAS ENDE IM AUGE

Es tönt recht einfach, jedoch ist es oft nicht so. Nicht als Verallgemeinerung – sondern manchmal einfach hilfreich, manchmal notwendig oder sogar zwingend. Das heutige Thema wiedermal aus den verschiedenen Perspektiven von The Castiron, aus der Sicht des Grossvaters, Instruktors, Rennfahrers und Pastors.

Grossvater. Liebevolles Begleiten und Unterstützen des Grosskindes in den verschiedensten Phasen des Lebens, Schritt für Schritt. Da gilt es immer wieder und manche Enden im Auge zu behalten, es ist ein fortwährender Prozess – nebst all den Hauptaufgabe der Eltern. 

Rennfahrer. Nur ein ganz bestimmtes Gebiet; einfacher zu beschreiben? Das Ende ist klar, Schwierigkeiten kann es einige geben: keine saubere Vorbereitung, Defekte, Fahrfehler, Unfälle, um nur einige zu nennen. Kurz, das Ziel: sehen der karierten Flagge, idealerweise als Sieger. Ohne dieses Ende im Auge zu behalten kannst Du zuhause bleiben. 

Instruktor. Tag für Tag, bei jeder einzelnen Fahrübung – das Wohl des Teilnehmers am Fahrertraining muss im Auge behalten werden; das Ende vor Augen: unfallfrei, viel gelernt – und hoffentlich dabei noch Spass gehabt. 

Dieses Thema begleitet uns das ganze Leben, bewusst oder unbewusst, in unbedeutenden oder wichtigen Fällen. Das geht hin zu den grösseren Fragen, zu den letzten Fragen bis zum Ende des Lebens – nicht so einfach zu beantworten, aber letztlich unvermeidbar.

Das alles führt uns zur Sicht des Pastors, diesmal ein Zitat eines alten Mannes: „... vor vielen Jahren erlangte ich meinen Master-Abschluss in Betriebswirtschaft ... Aus allem was ich investiert habe, aus allen Erfahrungen, erinnere ich mich heute nur noch an eine Sache, welche wertvoll war. Es ist FANGE AN MIT DEM ENDE IM AUGE ... Wirst du einer von denen sein, die gut enden? Werde ich einer von denen sein? Wir entscheiden jeden Tag - im Umgang mit der Zeit, Talenten und Schätzen, die uns von Gott anvertraut worden sind ...“ (Monday Manna August 19, 2019 by Ken Korkow, https://www.cbmcint.com/).

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       www.losungen.de

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217 ÜBERTRIEBEN

Er, oder sie, hat es übertrieben; dazu bietet der Motorsport eine ideale Plattform – für alle, vom Teilnehmer an Trackdays bis hin zu Profis, zu Weltmeistern. Meist endet es glimpflich, oft ohne Schaden, manchmal mit Materialschaden – bis hierher für heute. So oder so, es ist immer gut für eine Erfahrung.

Einige Worte zum heutigen Video, Nordschleife, letztlich „Breitscheid“, bergab: es ist eines von unzähligen Beispielen, repräsentativ für das Geschehen auf der Rennstrecke. Richtig gut unterwegs, andere Autos eingeholt, länger nach einer Überholmöglichkeit gesucht und dann die entsprechende Gelegenheit – vielleicht etwas optimistisch, vielleicht ein wenig übertrieben?

War es übertrieben? Etwas später Bremspunkt, etwas zuviel Geschwindigkeit – von allem ein bisschen etwas. Oder, in anderen Worten, der Versuch die Kurve ganz normal zu fahren unter nicht ganz normalen Umständen, ohne Happyend. Normal fahren in Kombination mit nicht ganz normalen Umständen: passt oft nicht.

The Castiron hat wahrhaftig Mitgefühl bei diesem Thema. Was hätte hier helfen können den Kontakt mit der Mauer zu vermeiden? Direkt nach dem Vorbeifahren am anderen Auto diagonal am Scheitelpunkt in einer geraden Linie auf die Mauer zu bremsen; eine längere gerade Strecke erlaubt maximale Verzögerung und damit mehr Abbau von Geschwindigkeit. Dann erst direkt vor der Mauer rechtzeitig in den zweiten Teil dieser Doppellinks einlenken. Es wäre einen Versuch wert gewesen.

Für alle, die noch etwas mehr wissen möchten: Blogpost 23 beinhaltet eine Buchempfehlung. Ein Buch bietet die Gelegenheit zu lesen und dabei in Ruhe zu reflektieren, ohne das Risiko eines Schadens – und dazu allenfalls auch besser gerüstet zu sein für unvorhersehbare Situationen. Oft beginnt es im Kopf, ist es eine Kopfsache – zuallererst, und von dort aus geht es dann zur praktischen Umsetzung.  

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/rennfahrer.html

PS   Einfach so als Zugabe: https://www.youtube.com/watch?v=445YsTL9fOs

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216 BAYERNHYMNE

Der heutige Blogpost ist ein Zeichen der Wertschätzung an Deutschland, besonders an Bayern. The Castiron lebte mehrere Jahre in diesem Land; es gab viele Höhepunkte, unvergessliche Lebensabschnitte und Erfahrungen – nur zwei davon: die einmalige Gelegenheit mit einem Oldtimer aus der Sammlung eines renommierten deutschen Fahrzeugherstellers an der Mille Miglia 1995 teilzunehmen – als Beifahrer eines Adeligen (siehe bitte Blogposts 196 und 197), sowie die langjährige Tätigkeit als Instruktor für diese Fahrzeugmarke.

In diesem Zusammenhang ein ganz persönliches Zeichen der Verbundenheit: ein vertiefter Blick auf die Bayernhymne. The Castiron war von einigen Aussagen sehr beeindruckt; hier ein Auszug.

Gott mit dir, du Land der Bayern, Heimaterde, Vaterland!
Über deinen weiten Gauen walte Seine Segenshand!
Er behüte deine Fluren, schirme deiner Städte Bau,
Und erhalte dir die Farben Seines Himmels, weiss und blau!
Gott mit uns und Gott mit allen!
Frohe Arbeit, frohes Feiern, reiche Ernte jedem Gau!

Es ist viel mehr als nur die Sicht weiss blau. Über allem und letztendlich: bitte beachte das heutige Video, lies den Liedtext.

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/instruktor.html

PS   Quellennachweis: Wikipedia

PPS   Alternativ, in Kürze, eher salopp und mit einem Augenzwinkern: „Weiss, wenn man den Schaum im Bierglas vor sich sieht. Blau, wenn man das Bier dann trinkt und zum Himmel schaut.“

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215 EIN HALBES JAHRHUNDERT

Oft hängt es von einem einzelnen Menschen ab, ob bemerkenswerte Dinge möglich werden oder nicht; einer davon ist Peter Sauber, mit einer Firma im Formel 1 Geschäft, in der Schweiz – dem Land mit dem Rundstreckenverbot (seit 1955). Es ist eine lange Geschichte die 1970 recht einfach begann und sich dann über ein halbes Jahrhundert kontinuierlich entwickelte.

Werfen wir einen etwas vertieften Blick auf diese Geschichte. Gemäss der offiziellen Internetseite (siehe bitte Empfehlung) wurde die PP Sauber AG 1970 als unabhängiger Konstrukteur von offenen zweisitzigen Sportwagen in der Schweiz gegründet. Der erste Rennwagen, der Sauber C1 (das „C“ steht für den Anfangsbuchstaben des Vornamens seiner Frau Christiane), gewann 1970 die Schweizer Sportwagenmeisterschaft. Sauber wurde bald international bekannt mit dem C5, in dem Herbert Müller die Interserie-Meisterschaft gewann.

Ein grober Überblick über den weiteren Verlauf:   in den Achtzigerjahren die Ära der Gruppe C mit Sieg in Le Mans und Gewinn von Fahrer- und Herstellertitel in der Sportwagen-Weltmeisterschaft   /   1992 - 2005 als Privatteam in der Formel 1 (F1) Weltmeisterschaft   /   2006 - 2009 Formel 1, die BMW-Sauber Ära   /   2010 - 2017 werksunabhängiges Team in der Formel 1   /   2018 Alfa Romeo Sauber F1 Team   /   2019 Formel 1 Alfa Romeo Racing.

Zu den Rookies (Neueinsteigern), die ihre ersten grösseren Schritte im Motorsport bei Sauber machten, gehören die Rennfahrer Michael Schumacher, Kimi Räikkönen, Felipe Massa, Robert Kubica (Sieger Grosser Preis von Kanada 2008 mit BMW-Sauber), Sebastian Vettel, Kamui Kobayashi, Sergio Perez und Charles Leclerc, um nur einige ganz wenige zu nennen.

Seien es Berichte in den Medien oder Gespräche von The Castiron mit Leuten aus der Welt des Motorsports: immer kamen Peter Sauber und sein Rennstall gut weg, Anerkennung und Respekt kamen dabei oft zum Ausdruck – eine Seltenheit im Haifischbecken des Rennsports.    

The Castiron zieht den Hut vor seinem Landsmann Peter Sauber und seinem Team, für die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft. Auch wenn es oft primär von einem Menschen abhängt, geht es nur zusammen – in diesem Sinne alles Gute auch weiterhin!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       https://www.sauber-group.com/de/

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214 GEIZ IST ÜBEL

Ist eine Erklärung nötig? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Heute verbinden wir dieses Thema mit dem Menschen und dem Auto – nicht ein allgemeiner breiter Ansatz.

Reifen, Bremsen, Stossdämpfer, um nur einige wenige zu nennen: ein sehr breites Preisspektrum – und riesige Qualitätsunterschiede. Gut aussehende Reifen, billig vs. eher teurere renommierte Markenprodukte: oft riesige Unterschiede, vor allem bezüglich Sicherheit und Verschleissverhalten. Bremsen: im grossen und ganzen dasselbe. Stossdämpfer: auch in diesem Bereich bekommst du das, wofür du bezahlst; das gleiche Stichwort, renommierte Hersteller – Kosten, Qualität, Sicherheit. Kurz: preiswert (das Geld wert)!

Für alle, die etwas mehr dazu wissen möchten: The Castiron lädt Euch zu einem kleinen Rückblick ein: Reifen (Blogposts 21, 22, 82), Bremsen (88), Stossdämpfer (166). So oder so, Geiz ist unnütz – im Speziellen wie im Allgemeinen, für Dich und für andere. Und zum heutigen Bild: niemand wünscht sich, dass die Fahrt nicht so ausgeht, wie man möchte.

Oder, in anderen Worten, wie einmal jemand gesagt hat: „Teuer kaufen, einmal weinen – billig kaufen, mehrmals weinen.“ Billig kaufen hat oft Konsequenzen: wer billig kauft, kauft meist doppelt oder mehrmals und im Extremfall kann es dazu auch noch lebensgefährlich werden. Eine gute und erfolgreiche Fahrt, sei es auf der Strasse, sei es auf der Rennstrecke!

Bis nächsten Freitag.   -   B’hüet Di, alles Gute!   The Castiron

Empfehlung:       http://thecastiron.ch/de/alle_blogs.html?year=2016